Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 ist es Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme der Katastrophenforschung im deutschsprachigen Raum: Welche Erkenntnisse konnten durch die wissenschaftliche Analyse der Flut gewonnen werden, welche Fragen sind offen geblieben? Welche Regionen und Themen sind gut untersucht, welche eher unterbelichtet? Wie lassen sich die durch die Flut beschleunigte (ökologische, soziale und institutionelle) Transformationen bestimmter Regionen erfassen und nachhaltig gestalten? Und welche Rolle spielt Katastrophenforschung in einer Zeit multipler Krisen?
Die Tagung möchte Raum für Austausch, Vernetzung und Reflexion schaffen – mit dem Ziel, die deutsche Katastrophenforschung strategisch weiterzuentwickeln, Forschungslücken sichtbar zu machen und gemeinsame Perspektiven für die kommenden Jahre zu entwerfen. Eine Publikation der Ergebnisse ist vorgesehen. Ergänzend verfolgt die Konferenz das Ziel, den Wieder- und Neuaufbau fünf Jahre nach der Flut systematisch wissenschaftlich zu bilanzieren und übertragbare Erkenntnisse für andere Regionen abzuleiten.
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